Begegnungstraining/Impulskontrolle
Wenn ein Hund seine Impulse nicht unter Kontrolle hat, wird es für dich als Hundehalter schnell sehr anstrengend. Die Nerven liegen blank, weil dein Hund jederzeit auf die Straße, vor Fahrräder oder auf fremde Menschen laufen kann. Impulskontrolle beim Hund ist der Schlüssel zu einer ausgeglichenen und harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Was bedeutet Impulskontrolle beim Hund?
Bei der Impulskontrolle soll der Hund lernen, sich besser zu beherrschen und nicht unkontrolliert herumzurennen oder fremde Menschen anzuspringen. Die Impulskontrolle erstreckt sich auf alle Situationen des Hundealltags.
Welche Vorteile hat die Impulskontrolle beim Hund?
Gerade bei sehr aufgeregten Hunden kommt es im Alltag immer wieder zu Stresssituationen: Anleinen, Hunde- und Menschenbegegnungen, Verkehr. Durch die Impulskontrolle wird dein Hund nicht mehr unkontrolliert herumtollen und die Situationen werden entspannter ablaufen.
Hundebegegnung
Impulskontrolle sorgt dafür, dass dein Hund nicht sofort auf jeden anderen Hund losgeht. Er bleibt ruhiger und weniger gestresst, wenn er auf andere Hunde trifft. Dein Hund lernt, dass es OK ist, anderen Hunden zu begegnen, ohne sie sofort begrüßen zu müssen. Das ist auch für andere Hunde sicherer. Nicht jeder Hund mag es, wenn ein fremder Hund direkt auf ihn zuläuft. Ein Hund mit guter Impulskontrolle stört andere weniger und vermeidet Konflikte. Das ist besser für das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.
Häufige Fehler: Die Leine kurz und stramm halten (überträgt Spannung) oder den Hund für das Bellen an der Leine bestrafen.
Sofort-Maßnahme: Gehen Sie Bögen. Frontales Aufeinanderlaufen ist unhöflich. Suchen Sie eine Distanz, in der Ihr Hund den Reiz sieht, aber noch Futter annehmen kann.
